Die evangelische Kirche

Lage: Ludwig-Jahn-Strasse

 

Die heutige Haldorfer Kirche wurde in den Jahren 1970 bis 1972 in Form eines Mehrzweckbaus errichtet, da die Landeskirche nicht zugestehen wollte, dass Haldorf jemals selbständige Kirchengemeinde wird.

 

Erst mit Gründung des Kirchspiels Grifte II im Jahre 1985 hat die „Mehrzweckhalle“ alle Aufgaben einer Kirche erhalten. Im Glockenturm waren zunächst zwei Glocken untergebracht, ehe 1990 eine dritte Glocke hinzukam.

Der Innenraum wird geprägt durch den Altar und Holzplastiken an der Altarwand, die der Bildhauer Hermann Pohl in Anlehnung an Motive aus dem Johannes-Evangelium 1990 fertiggestellt hat. Die Künstlerin Susanne Precht gestaltete im Jahr 2000 für die Seitenfenster farbige Glasbahnen zum Thema „Auferstehung und Leben“.

 

Der älteste sakrale Gegenstand ist die Taufschüssel aus dem Jahr 1670. Die Taufschüssel besteht aus Zinn. Auffällig ist die Schreibweise von „Halldorf“ auf der Schüssel. Der zugehörige Taufständer wurde erst im Jahr 1998 angeschafft. Die bislang letzte größere Investition wurde mit der Anschaffung einer neuen Orgel getätigt, die der Kirche am Ostersonntag, 16. April 2006, übergeben wurde.