Der Menhir

Lage: Ortsrand beim Berliner Platz

Das Vorhandensein eines riesigen Steines auf dem Ackerland unterhalb des Hofes Dünzebach war schon vor 1900 bekannt. Dies wurde immer wieder dadurch bestätigt, dass man an der Stelle keine Weidepfähle einschlagen konnte und beim Ackern stets auf die Steinplatte stieß. Erst 1961 wurden die Ausmaße des Steins abgesteckt und freigelegt. Der Stein ist 5,20 m lang, 3,20 m breit und bis zu 1 m dick. Er besteht aus Quarzit, was aber nicht in der näheren Umgebung vorkommt. Jeder Versuch, einen natürlichen Transport zu erklären scheiterte, deshalb kam man zu dem Schluss, dass es sich wahrscheinlich um einen Menhir handelt.

 

 

Als Menhire bezeichnet man große Steine, die von Menschenhand transportiert und aufgerichtet wurden und wahrscheinlich einem religiösen Zweck dienten. Sie stammten meistens aus dem 3. Jahrtausend vor Christi Geburt. In Deutschland findet man Menhire vor allem im Mittelrheingebiet und in Mitteldeutschland. Der von Haldorf aus nächstgelegene Menhir befindet sich in Wolfershausen. Vor dem Bau der Siedlung „Am Berliner Platz“ konnte man vom Fundort des Haldorfer Findlings aus den Wolfershäuser Stein sehen. Dies wird als weiteres  Indiz dafür gewertet, dass es sich bei dem Haldorfer Stein tatsächlich um einen Menhir handelt.

 

Der Stein wurde mit einem Bergepanzer rund 30 Meter südlich seiner Fundstelle aufgerichtet und ist seit 1992 der Öffentlichkeit zugänglich.

 

Winterräumpflicht 2019

 

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