Haldorfer Flurkarte von 1910

13.03.2022

Haldorf hatte im Jahr 1910 gerade einmal 190 Einwohner. Es gab 24 Wohnhäuser im Ort, d.h. in jedem Haus lebten zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich 8 Personen. 

 

Die Flurkarte wurde von der Gemeinde Edermünde zur Verfügung gestellt. In den Straßen ist die neue Wasserleitung rot eingezeichnet. Sie wurde im Jahr 1911 fertiggestellt. Die Zuleitung erfolgte von dem nordwestlich des Dorfes neu gebauten Hochbehälter. 

 

 

Neben dem Spritzenhaus (altes Feuerwehrgerätehaus) gab es einen  Löschteich; auch „Kump“ genannt.

Die in der Wasserleitung eingezeichneten neuen Hydranten ersetzten zunehmend den Löschteich und sorgten für eine wesentliche Erleichterung beim Löschen von Bränden.

 

 

 

Der Friedhof wurde damals noch Begräbnisplatz genannt. Da es noch keine Friedhofshalle gab, fand die Trauerzeremonie vor oder im Trauerhaus statt. Die Leichenhalle wurde im Jahr 1948 neben dem Kriegerehrenmal gebaut.

 

Gegenüber vom Friedhof befindet sich die alte Haldorfer Schule. Das Gebäude wurde 1904 errichtet und wird heute als Wohnhaus genutzt (Fam. Willing).

 

Hinter dem heutigen Hof Homburg befand sich bis zum Jahr 1910 ein weiterer Hof, deren Zufahrt sehr eng war (heute Edertalstr.). Aufgrund der engen Platzverhältnisse baute man in der Dissener Straße ein neues landwirtschaftliches Wohnhaus (früher Fam. Scheffer, heute Fam. Dünzebach) und übernahm einen Teil der Scheunen aus der Dorfmitte.

Das Wohnhaus in der Edertalstraße 2 des nicht mehr existierenden Hofes wird heute als Doppelhaus bewohnt (u.a. Fam. Klitsch).

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